Inhalt » Archiv » Ausgabe 02/2004 » Traumatische Ereignisse besser bewältigen

Traumatische Ereignisse besser bewältigen

Initiativkreis will Schutz der Beschäftigten vor Gewalt und Katastrophen verbessern

Katastrophen und Gewalt machen nicht vor der Arbeitswelt halt. Das Spektrum reicht von der Bedrohung durch frustrierte Kunden im Kaufhaus über den tätlichen Angriff durch Patienten im Krankenhaus bis hin zu Katastrophen wie das Zugunglück in Eschede oder der Amoklauf in Erfurt. Zwar gehört Gewalt am Arbeitsplatz nicht zum Berufsalltag, doch in Bereichen wie beispielsweise der Pflege, dem Einzelhandel, der Verwaltung, der Dienstleistung, den Sicherheitsdiensten oder dem Bankenwesen tragen Beschäftigte ein erhöhtes Risiko, Gewalt erleben zu müssen. Allein in psychiatrischen Kliniken werden täglich durchschnittlich 30 Übergriffe durch Patienten gezählt. In Deutschland ereignen sich rund 25 Banküberfälle wöchentlich. Bei der Deutschen Bahn kommt es täglich zu drei Unfällen mit Personenschäden im Gleisbereich. Doch neben den direkt Betroffen werden auch Helfer wie Polizisten und Feuerwehrleute oder unbeteiligte Zeugen und Journalisten mit den Auswirkungen traumatischer Ereignisse konfrontiert.

Seiten 66 - 67

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.SISdigital.de/SIS.02.2004.066

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