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Staubbelastung in der Futtermittelindustrie
Die Grenzwerte für nicht akut toxische Stäube (Gefahrstoffe der Schutzstufe 2) sollen Erkrankungen verhindern, die sich langsam im Laufe eines Berufslebens entwickeln. Die Stabgrenzwerte beziehen sich aus Praktikabilitätsgründen auf eine Schicht (und nicht auf das Berufsleben). Da die Staubkonzentration sich im Laufe einer Schicht ändert, wird ein Schichtmittelwert bestimmt. Die mittlere Staubkonzentration ändert sich aber auch von Schicht zu Schicht. Deshalb werden mehrere Schichtmittelwerte gemessen und mit Hilfe von statistischen Methoden die erwartbare mittlere Staubkonzentration für einen längeren Zeitraum berechnet. Derartige statistisch berechnete Werte sind in den Tabellen und den Abbildungen angegeben. Für epidemiologische Zwecke sind der arithmetische Mittelwert (Kreuz in den Abbildungen) und das 95. Percentil (nur in den Tabellen angegeben) von besonderer Bedeutung. Der Mittelwert gilt für die Zeit, während der gemessen wurde. Das 95. Percentil ist der Wert, den der Mittelwert über einen längeren Zeitraum mit 95 % Wahrscheinlichkeit nicht überschreiten wird. Liegt dieser Wert unter dem Grenzwert, darf davon ausgegangen werden, dass der Grenzwert auch über einen längeren Zeitraum eingehalten wird. Mit diesem dritten Beitrag wird die kleine Serie über die typische Staubbelastung an ausgewählten Arbeitsplätzen abgeschlossen.
Seiten 31 - 33
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.SISdigital.de/SIS.01.2009.031
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