Inhalt » Archiv » Ausgabe 07+08/2004 » Persönliche Schutzausrüstung in der Elektro-, Metall- und Mineralölindustrie und für Feuerwehren

Persönliche Schutzausrüstung in der Elektro-, Metall- und Mineralölindustrie und für Feuerwehren

Welche Gewebe bieten die höchste Sicherheit? Diese Frage lässt sich nicht dadurch beantworten, dass man auf die geltenden Normen verweist. Selbst die neue Norm DIN EN ISO 15025 „prüft“ die realen Gefährdungen eines Hochofenarbeiters oder eines Feuerwehrmannes im Testlabor mit einer kleinen Flamme von nur 4 cm Höhe, die ohne Sauerstoffzufuhr brennt! Die rauhe Wirklichkeit der Betriebsunfälle und das harmlose Prüfverfahren passen einfach nicht zusammen. Warum prüft man nicht mit einem Schneidbrenner? Dasselbe gilt auch für die Elektroindustrie und die zukünftige Norm ENV 50 354. Diese ENV sieht in der höchsten Klasse einen Prüf-Lichtbogen von 0,5 Sekunden und 7 kA vor. In der Praxis gab es in der Niederspannung Lichtbögen von fast 2 Sekunden und über 15 kA.

Seiten 348 - 351

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.SISdigital.de/SIS.07.2004.348

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