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Neue Ergonomie – mehr als die Summe der Einzelteile

Ganzheitliche Betrachtung am Beispiel des sitzenden Menschen im Büro

Die aktuelle Debatte zur Gesundheitspolitik fokussiert den Ausbau der Prävention zu einer eigenständigen Säule in der gesundheitlichen Versorgung. Vor diesem Hintergrund interessiert, wie gesundheitsfördernd eigentlich die Verhältnisse im Büro sind. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Tätigkeitsbereiche der Arbeitsmedizin, Ergonomie und Arbeitssicherheit. Hilfestellung bei der Umsetzung eines präventiven Gesundheitsmanagements kann der Ansatz der Neuen Ergonomie leisten: Dieser orientiert sich am Menschen und betrachtet die Arbeitswelt ganzheitlich – Raum, Arbeitsplatz und Arbeitsmittel bis hin zu deren technischer Ausstattung bilden ein einheitliches, zusammenhängendes System. Die aus diesem Ansatz resultierenden Erkenntnisse sind frühzeitig in der Planung und Umsetzung von Arbeitswelten zu berücksichtigen. Damit avanciert die Neue Ergonomie zur tragenden Säule im Präventionsansatz.

Seiten 334 - 336

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.SISdigital.de/SIS.07.2006.334

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