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Die Methode StolperTyp Ein kurzer Diskussionsimpuls zur Reduzierung von Sturzunfällen / Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln zur Unterweisung
Die Vermittlung von Arbeitsschutzthemen muss vom Bemühen geprägt sein, immer wieder neue Zugänge, Kommunikationsimpulse und Vermittlungsmethoden zu finden. Die Erwachsenenbildung ist mit der Grundsituation konfrontiert, auf mannigfaltige und gefestigte Lebenserfahrungen zu stoßen. Gehen und Laufen sind selbstverständlich ablaufende, automatisierte Vorgänge. Obwohl jeder schon mal gestolpert bzw. gefallen ist, wird der Vorgang nicht als Bedrohung oder Gefährdung erlebt. Wenngleich aus einer 20-Gruppe meistens jemand dabei ist, der sich schon mal eine Verletzung zugezogen hat, treffen Versuche, Sturzunfälle zu thematisieren häufig auf Widerstände nach dem Motto: Sollen wir jetzt das Laufen neu lernen? So vielfältig wie die Typen und Individuen sind, auf die die Themen zutreffen, so vielfältig müssen die Zugänge gestaltet werden.
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Zahlreiche Firmen setzen E-Learning-Programme als Hilfsmittel zur Unterweisung im Arbeitsschutz ein oder planen, solche Programme einzuführen. Unklar ist bislang, wie rechtssicher die Verwendung dieser Produkte ist und wie im Sinne der BGR A1 eine Unterweisung mit elektronischen Hilfsmitteln durchzuführen ist. E-Learning-Programme im Arbeitsschutz funktionieren am wirksamsten, wenn sie im Rahmen eines Blended Learning-Szenarios zum Einsatz kommen. Die Grundlagen werden elektronisch im Lernprogramm vermittelt. Im anschließenden mündlichen Gespräch werden der Bezug zu den konkreten, arbeitsplatzbezogenen Gefährdungen hergestellt und offene Fragen geklärt.
Seiten 86 - 87
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.SISdigital.de/SIS.02.2010.086
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