Inhalt » Archiv » Ausgabe 09/2005 » Chemikalienmanagement in Entwicklungs- und Schwellenländern

Chemikalienmanagement in Entwicklungs- und Schwellenländern

Neues Trainingshandbuch nutzt ökonomische Vorteile als Türöffner

Der in den letzten Jahrzehnten dramatisch voranschreitende Prozess der Industrialisierung in den Schwellenund Entwicklungsländern ist untrennbar verbunden mit der Herstellung und Nutzung oftmals gefährlicher Chemikalien. Die Bewältigung der Nebenfolgen dieser Entwicklung steckt allerdings noch in den Anfängen. Erinnert sei hier an Berichte über skandalöse Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Textil- und Lederprodukten in Pakistan sowie an den Giftgasunfall im indischen Bhopal. Ein neues Beispiel ist der „Mülltourismus“, bei dem unter Ausnutzung der Notlage der Entwicklungsländer gefährliche Abfallstoffe aus Industrieländern in Entwicklungsländer exportiert und dort gelagert oder wieder verarbeitet werden.

Seiten 374 - 375

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.SISdigital.de/SIS.09.2005.374

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